Altenpflege in Deutschland

Wenn das Problem der altersbedingt eingeschränkten Handlungsfähigkeit tatsächlich einmal eingetreten ist, wird es schwierig, eine klare Entscheidung über den richtigen Weg der Betreuung zu treffen. Nicht nur, dass viele rechtliche  Fragen die kommenden Jahre begleiten, die vorab beantwortet werden wollen. V.a. auch das originäre Interesse der pflegebedürftigen Patienten ist es, das im Rahmen finanzieller Begleitumstände, geographischer Gegebenheiten und familiärer Ressourcen angemessen beantwortet werden soll und muss. Andererseits ist der Spielraum tragfähiger Pflegelösungen nicht gerade groß. Als grundsätzliche Alternativen bieten sich folgende Möglichkeiten an:

 1. Altenheime

Hier ist das Problem, dass Pfleger in Altenheimen häufig mit der Pflege einer Vielzahl von Patienten mehr als ausgelastet sind. Der einzelne alte Mensch bleibt dabei häufig auf de Strecke. Im Altenheim wechselt auch das Betreuungspersonal wie in Krankenhäusern, was eine vertrauensvolle Kommunikation, geschweige denn menschliche Bindung stark beschränkt.

 2. Altenwohnheime

Großer Vorteil an Altenwohnheimen ist, dass die dort Residierenden es sich gesundheitlich leisten können, sich dort einzumieten, ohne aber auf Pflegehilfe angewiesen zu sein. Die Infrastruktur in der geographischen Nachbarschaft von Altenwohnheimen und Stifts, v.a. wenn Sie in kommunaler Verantwortlichkeit gebaut wurden, ist häufig altersgerecht und bietet entsprechende ärztliche Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten.

 3. Pflegeheime

Hier schlagen Experten seit Jahre Alarm und monieren die katastrophale sanitäre Unterversorgung und menschliche Diskriminierung von Pflegebedürftigen. In Pflegeheimen finden sich schwere und schwerste Fälle von Pflegebedürftigkeit bis hin zu Pflegestufe 3. Die Kosten sind durch die staatliche Pflegeversicherung allein dort nicht zu bewältigen.

 4. Private familiäre Unterstützung und Pflege

Dies ist  der häufigste Fall: in 70% der pflegerischen Fälle in Deutschland wird aus finanziellen oder persönlichen Gründen auf die eigenen Familienmitglieder zurückgegriffen. Dies führt häufig zu enormen Belastungen der involvierten familiären Pflegekräfte, nicht selten sind die Pfleger überfordert, was zu Lasten der Pflegebedürftigen geht.

 5. Private Pflege durch Pflegekräfte

Hier wird für alle Pflegefragen auf geschultes privates Personal zurückgegriffen. Häufig werden Pflegeagenturen bemüht, die zur Vermittlung geeigneter oder auch nur vermeintlich geeigneter Pflegekräfte parat stehen.

Besonders beliebt sind polnische Pflegekräfte, die 24 Stunden-Betreuung leisten können und entweder direkt bei den Pflegefamilien oder in unmittelbarer Nähe wohnen. Eine 24-Stunden-Pflege  bietet eine Lösung, bei der mit hoher Wahrscheinlichkeit die Chance für eine intensive menschliche Beziehung von Pflegebedürftigem und Pflegekraft gegeben ist. Dieses Modell gilt nicht zuletzt als attraktiv, weil die Kosten in einem solchen Fall sogar erheblich unterhalb dessen liegen können, was bei einer Unterbringung im Pflegeheim gezahlt werden müsste.

Das kritische Moment in dieser Konstruktion ist in der sprachlichen Kompetenz der Pfleger zu sehen. Außerdem muss darauf geachtet werden , dass die Legalität der Pfleger außer Frage steht, sowohl im Herkunftsland wie auch gemäß EU-Recht und deutschem Recht.  Auf diesen Umstand verweisen nicht zuletzt polnische Unternehmen wie etwa  Private Care 24 selbst, etwa wenn es um die korrekte sozialversicherungsrechtliche  und arbeitsrechtliche  Absicherung der entsendeten Arbeitnehmer geht.

 6. private Pflege durch Pflegekräfte plus medizinische Versorgung durch einen Ambulanten Pflegedienst

Diese Kombination gibt es z.B., wenn Pfleger, z.B. aus Polen, durch Agenturen oder Unternehmen im EU-Ausland nach Deutschland entsendet werden und zur erweiterten medizinischen Versorgung auf ortsansässige ambulante Pflegedienste zurückgegriffen wird.

 

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