Deutschland auf der Suche nach Pflegekräften

Der Fachkräftemangel in Deutschland ist längst im Pflegesystem angekommen. Die Aussichten sind düster, ein Anstieg des Bedarfs auf über 300.000 Pflegekräfte bis 2030 ist in Sichtweite.

Wie blogspan.net unter Berufung auf die Lausitzer Rundschau bemerkt, “suchen die Handwerkskammern schon lange im Ausland nach qualifiziertem Personal oder neuen Azubis.”
Besondere Schwierigkeiten und Besonderheiten tun sich aber auf , wenn es darum geht einen kranken oder alten Menschen zu pflegen. Es geht hierbei um sensible menschliche Beziehungen und damit verbundene psychologisch und kommunikativ anspruchsvolle Dienstleistungen.
Tatsache bleibt, wie blogspan,net richtig erwähnt, dass ” mit dem Anwerben von Chinesen, Griechen oder Polen das wachsende Pflegeproblem” hierzulande nicht gelöst werden kann. Dass man aber nun Arbeitslose in Deutschland in Richtung Pflegeberuf treiben könnte, wäre natürlich, milde ausgedrückt, naiv.
Ohne radikale Strukturreform lässt sich das nicht realisieren, wenn überhaupt. Anders ausgedrückt: die freie Wahl des Arbeitsplatzes in der EU und die damit verbundene Möglichkeit der Entsendung osteuropäischer Pflegekräfte nach Deutschland ist solange ein Segen für die deutschen Pflegebedürftigen, solange die Attraktivität des Pflegeberufs und der Arbeitsbedingungen in Deutschland nicht gewaltig verbessert wird.
Fakt ist: der Anwerbung von Pflegekräften in China,. Polen, Rumänien oder Kroatien steht parallel eine Abwanderung deutscher Fachpflegekräfte in Länder wie Österreich bis hin zu den skandinavischen Ländern gegenüber.

Quelle:

http://www.blogspan.net/presse/lausitzer-rundschau-es-gibt-unterschiede-deutschland-wirbt-weltweit-um-pflegekrafte/mitteilung/417162/

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