Kosten der Pflege

Wenn in manchen Fällen die Pflegeversicherung auch nicht sämtliche zusätzliche Ausgaben im Pflegefall abdeckt, so leistet sie doch einen elementaren Beitrag für die Pflege eines Betroffenen im häuslichen Umfeld oder in einer angemessenen Einrichtung. Medizinische Behandlungskosten laufen auch im Pflegefall weiterhin über die Krankenkasse.

Es gibt drei Möglichkeiten, im Pflegefall Unterstützung zu erhalten, wenn der Pflegebedürftige in seiner Wohnung verbleibt: in Form von Pflegegeld, Pflegesachleistungen oder als Kombination von beidem, wobei man sich auf das anteilige Verhältnis für mindestens sechs Monate festlegen muss.

Ersteres wird an Pflegebedürftige ausbezahlt, die in ihrer Wohnung verbleiben. Sie können damit Angehörigen oder anderen helfende Privatpersonen eine Aufwandsentschädigung zukommen lassen, die je nach Pflegestufe 235,-, 440, oder 700,- Euro beträgt.

Kommt ein ambulanter Pflegedienst zum Einsatz, werden 450,-, 1.100,- bzw. 1.550,- Euro sogenannter Pflegesachleistungen erstattet. Diese werden direkt mit dem Pflegedienst abgerechnet. Im Falle einer teilstationären Tages- oder Nachtpflege sind die Beträge, die mit der Pflegeeinrichtung abgerechnet werden, identisch.

Bei vollstationärer Unterbringung belaufen sich die finanziellen Leistungen der Pflegekassen auf 1.023,-, 1.279,- und 1.550,- Euro entsprechend der vorliegenden Pflegestufe. In Fällen besonderer Schwere können sogar bis zu 1.918,- Euro beantragt werden.

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