Kritik an geplanter Pflegereform durch Stiftung Patientenschutz

Die Stiftung Patientenschutz hat nach Angaben des Ärzteblattes den Entwurf für die Pflegereform angegriffen und erhebliche Verbesserungen eingefordert.

Die Stiftung sieht demnach im “Referentenentwurf Pflege” keinen großen Wurf, der bei der Entwicklung einer substantiellen Pflegereform weiterführen könnte. Konkret werden Versäumnisse bei der Generationengerechtigkeit und in der Lastenverteilung bei der Finanzierung der Pflegereform bemängelt. Die Stiftung möchte einen Beitragszuschlag für Kinderlose sehen und fordert bessere Leistungen für Sterbende in Pflegeheimen sowie eine bessere Schmerzversorgung.

Beim Leistungs- und Finanzierungsplan hat die CDU den sogenannten Vorsorgefonds auf den Plan gerufen, der aus einem Teil der Mehreinnahmen durch die geplanten Beitragserhöhungen bestritten werden soll. Einer Ansparphase bis 2033 soll dann eine Zeit folgen, in der die gebildeten Rücklagen der Pflegeversicherung zugeführt werden. In diesem Kontext fordert die Stiftung Patientenschutz, den Beitrag für Kinderlose von 2,3 % auf 2,6% zu erhöhen.

V.a für die 870.000 Schwerstpflegebedürftigen und Sterbenden verlangt die Stiftung zusätzliche Leistungen, u.a. finanziert durch den Aufschlag bei den Kinderlosen. So sieht man einen gesonderten Pflegegrad für die letzten Wochen Sterbender vor, der sich auf 5000 Euro belaufen soll und die Unterbringung in einem Sterbehospiz ermöglichen würde.

Quelle:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/58399/Stiftung-Patientenschutz-kritisiert-geplante-Pflegereform

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