Pflegegeld und Sachleistungen für Demenzkranke

Das Bundesgesundheitsministerium hat im Januar 2014 erneut hervorgehoben, dass Pflegebedürftige selbst darüber entscheiden können und sollen, „wie und von wem sie gepflegt werden möchten.“ (http://www.bmg.bund.de/pflege/leistungen/ambulante-pflege/pflegegeld.html)

Dies hat zur Folge,dass diese Personengruppe (die durch den MDK in eine der Pflegestufen eingeordnet worden sind) die Möglichkeit eröffnet wird, Sachleistungen oder auch Pflegegeld von der Pflegekasse in Anspruch zu bekommen, solange die Sicherstellung der häusliche Pflege selbst durch pflegende Angehörige gewährleistet ist. Alternativ kann dies auch durch „andere ehrenamtlich tätige Pflegepersonen“ sichergestellt werden. Auch die kombinierte Inanspruchnahme von Pflegegeld und Sachleistungen ist möglich.

Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass die Inanspruchnahme der Sachleistungen immer zu Lasten der Höhe des Pflegegeldes geht. Das bedeutet einfach, dass die Summe der Sachleistungen wie etwa die Bemühungen eines Ambulanten Pflegedienstes vom Pflegegeld abgezogen werden.

Pflegegeld und Sachleistungen werden nach dem vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) festgestellten Schweregrad der Pflegebedürftigkeit ausgezahlt. Das Pflegegeld ist gestaffelt von 235 Euro monatlich über 440 Euro bis hin zu 700 Euro im Monat in Pflegestufe III.

Wie steht es mit Pflegegeld und Sachleistungen für Demenzkranke?

Demente Personen und andere Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz – das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen – erhalten seit dem 1.1.2013 erstmals unabhängig von der Einstufung in die sogenannte Pflegestufe 0 erstmals 120 Euro Pflegegeld und Pflegesachleistungen.

Dieses Geld gibt es aber nur auf Antrag. Demenzkranke ohne Pflegestufe müssen diesen bei der Pflegeversicherung einreichen. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) prüft daraufhin, ob eine erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz vorliegt.

Das Pflegegeld für Demenzkranke mit Pflegestufenanerkennung liegt bei 305 Euro in Pflegestufe 1 und 525 Euro in Pflegestufe II.

Bei den Pflegesachleistungen sind ebenfalls Voraussetzungen zu erfüllen

Um Unterstützung bei der Pflege zu Hause zu erhalten, können Pflege- und Betreuungsbedürftige die Hilfen ambulanter Pflegedienste nutzen. Sind diese durch Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen zugelassen, können sie Leistungen der Grundpflege, der hauswirtschaftlichen Versorgung und der häuslichen Betreuung erbringen, deren Kosten innerhalb der geltenden gesetzlichen Höchstbeträge von der Pflegeversicherung übernommen werden.“ 

QUELLE: http://www.bmg.bund.de/pflege/leistungen/ambulante-pflege/pflegesachleistungen.html

Ist dies der Fall kann je nach Jahre 2014 mit folgenden Beiträgen gerechnet werden, mit und ohne Beeinträchtigung durch Demenz.

 

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