Pflegeheime als selbständig wirtschaftende Pflegeeinrichtungen

Pflegeheime sind selbständig wirtschaftende Pflegeeinrichtungen und unterliegen als solche gesetzlichen Vorgaben. Dazu zählen das Pflegeversicherungsgesetz, das Heimgesetz

(HeimG), die Heimpersonalverordnung und das Altenpflegegesetz (AltPflG) des Bundes.

 

Wie bei ambulanten Pflegediensten ist auch in Pflegeheimen die Leitung in die Verantwortung einer ausgebildeten Pflegefachkraft zu übergeben. Die Aufgabe des Pflegeheims ist

definiert als stationäre Einrichtung, in der Pflegebedürftige verpflegt und gepflegt werden.

 

Die Pflegekassen kooperieren mit den Pflegeheimen und sind durch den sogenannten Sicherstellungsauftrag nach §12 SGB XI dazu verpflichtet, die bedarfsgerechte und gleichmäßige

pflegerische Versorgung sicherzustellen. Diese Gewährleistung innerhalb der Grenzen der Leistungsverpflichtung (kurzum: Pflegekassen zahlen nicht alles) wird über

Versorgungsverträge und Vergütungsvereinbarungen in die Praxis umgesetzt.

 

Laut IHK lag 2009 die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bei gut 2,3 Mio. 31 % der Pflegebedürftigen wurden dabei vollstationär in Pflegeheimen betreut, 69 % wurden zu

Hause versorgt und 23,7 % dabei mit oder durch ambulante Pflegedienste betreut.

 

Im Vergleich zu 1999 ist die Anzahl der vollstationären Pflegeheime nach IHK-Angaben um 27,5 % gestiegen. Die Gesamtzahl aller stationärer Alteneinrichtungen lag 2009 bei über 11 000 ud verfügte über mehr als 840 000 Plätzen. 55 % davon befanden sich in freigemeinnütziger Trägerschaft, 40 % standen unter privater Leitung und 5 % befanden sich in öffentlicher Trägerschaft.

 

Quelle: http://www.ihk-dienstleister-

info.de/linkableblob/da_dlis/2351884/2352602/.3./data/Merkblatt_Anforderungen_an_Pflegeeinrichtungen-data.pdf

Leave a Response