Pflegekräfte aus Polen holen? Achten Sie auf die richtige Schrittfolge!

Klar ist: bei der Altenbetreuung sind die Kosten für einen Ambulanten Pflegedienst oder auch das Pflegeheim oft außerhalb der finanziellen Spielräume der betreuenden Familien angesiedelt. Die Festanstellung einer Haushaltshilfe aus Polen oder gar einer qualifizierten Pflegefachkraft ist für viele Angehörige in vielen Fällen der einzig verbleibende Weg, um die Betreuung pflegebedürftiger Familienmitglieder überhaupt finanziell bewältigen zu können. Alternativ zur Festanstellung wird auf die Vermittlung Dritter gesetzt, wobei in beiden Fällen rechtliche Rahmenbedingungen nicht außer Acht gelassen werden dürfen.

Es ist somit unverzichtbar, zu wissen, wie man legal an eine gute Pflegekraft kommen kann, v.a auch deshalb, weil die Arbeitnehmerfreizügigkeit für Staaten, die im Mai 2004 der EU beigetreten sind, (Polen, Slowenien, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Estland, Lettland und Litauen) Angehörigen die Möglichkeit verschaffte, selbst eine Pflegekraft zu organisieren – vorher waren direkte Arbeitsverträge illegal. Mit dem 1.1.2014 fallen in der EU auch die Grenzen der Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänen und Bulgaren.

Entscheidend ist die richtige Schrittfolge, wenn Pflegekräfte oder Haushaltshilfen aus Polen (oder anderen Ländern) zur Unterstützung hinzugezogen werden soll. V.a. bei der Inanspruchnahme von Services Dritter (Vermittlungsagenturen) sollten sich Interessenten unbedingt um die Reputation des Unternehmens, die genaue Preisgestaltung und ein transparentes Leistungsportfolio kümmern und parallel Tests sowie die Erfahrungen Anderer mit Pflegekräften aus Polen zur Unterstützung der privaten Pflege recherchieren.

Bei Überlassung von Pflegekräften und Haushaltshilfen durch Dritte sollte es ohne weiteres möglich sein, eine neue Hilfe anzufordern, sollte die aktuelle tätige Hilfs- oder Pflegekraft mit dem zu pflegenden Angehörigen nicht harmonieren.

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