1. Deutscher Pflegetag in Berlin, 3. Tag

Der dritte Tag des 1. Deutschen Pflegetags in Berlin behandelte weitere interessante, wenngleich nicht unbedingt sexy zu nennende Themen. Erwartet aber auch niemand. Auffälliger Weise wurden dem internationalen Vergleich eine Reihe von Vorträgen und Diskussionen gewidmet.

Die durchweg nordeuropäischen Vergleichsländer wurden für Fragen nach der Arbeitsfähigkeit in der Pflege, der Bedeutung von Pflegegewerkschaften und die Professionalisierung des Pflegeberufs als Ganzes herangezogen.

 R. Ballnus aus Stockholm referierte schließlich über eine interprofessionelle Ausbildungsstation in Schweden, bei der Studierende der Pflege, Medizin, Physiotherapie und Ergotherapie aufeinander treffen mit der wegweisenden Frage, ob dies auch ein Modell für Deutschland bieten könnte.

Parallel konnten sich die Teilnehmer ausführlich dem Thema Patientensicherheit und Patientenrechte widmen.

Weitere Diskussionen drehten sich um das große Thema Pflegenotstand bzw. Personalmangel und neue Wege in der Pflegeausbildung.

Finanzierung und Kompetenzevaluierung bildeten einen weiteren Fokus des abschließenden Konferenztages.

Möglichkeiten und Grenzen der Einrichtung von Pflegekammern konnten am Nachmittag diskutiert werden. Alternativ war der Tagesordnungspunkt „Stationsleitung“ zum Besuch angeboten. Auch die unvermeidliche Konfrontation von Mensch und Maschine bei der Erbringung von Pflegeleistungen stand nachmittags auf der Agenda. Ferner wurde das überwölbende Thema der Entlastung Pflegender behandelt.

Workshops am Vormittag u.a.zur Mitarbeitermotivation und Umgang mit aggressiven Patienten rundeten das Konferenzangebot ab. Das komplett Programm kann hier heruntergeladen werden.

 

QUELLE:  http://www.deutscher-pflegetag.de/fileadmin/documents/Kongressprogramm%20Deutscher%20Pflegetag%202014.pdf

Unten finden Sie einen kurzen Überblick.

pflegetag-3

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