Pflegezusatzversicherung & Co.: Kosten im Fall einer Pflegebedürftigkeit

Die Kosten im Fall einer Pflegebedürftigkeit werden niemals durch die gesetzliche Pflegeversicherung abgedeckt. Die traurige Wahrheit ist, dass nur ein wichtiger, aber niemals der gesamte Pflegeprozess finanziell durch die Ansprüche, die der Pflegebedürftige an die Pflegeversicherung hat und geltend machen wird, ausgegeglichen werden kann.

Zusätzliche Absicherungsmaßnahmen wie eine Pflegezusatzversicherung sind für all diejenigen, die nicht über ein stattliches finanzielles Polster verfügen, somit ein Thema und das heißt: es ist ein Thema für Alle, die an dieser Finanzierung beteiligt sind.

Dazu zählen die Betroffenen selbst, ebenso die heute sich noch in den besten Jahren befindenden Menschen, wenn sie sich nicht in zwanzig Jahren fassungslos einem Pflegenotstand ergeben wollen. Es zählen aber auch diejenigen dazu, oft in doppelter Weise, die dem Arbeitsmarkt sind und durch Abgaben die ‘Ausgaben der Pflegekassen refinanzieren müssen.

Es zählen in herausragender Weise somit auch die Jungen dazu.

Besonders heftig sind die finanziellen Herausforderungen im Fall eines Heimaufenthalts zu bemessen. Selbst in der höchsten Pflegestufe sind hier immense Zusatzaufwände zu kalkulieren, andernfalls muss auf Lösungen der privaten Pflege – übrigens immer noch die Option Nr. 1 in Deutschland – zurückgegriffen werden.

Im Falle einer vollstationären Versorgung beträgt die Deckungslücke, die durch von der Pflegeversicherung nicht übernommenen Kosten entsteht, bei der höchsten Pflegestufe III nach Angaben von statista/MLP 1768 Euro – pro Monat!

In Pflegestufe II sind 1421 Euro Zuzahlung zu veranschlagen, in Pflegestufe I immerhin noch 1277 Euro zusätzlich zu berappen.

Das wird nur für wenige Individuen oder Familien mühelos zu stemmen sein. Es ist also kein Wunder, dass wegen des Bedarfs an kostengünstigeren Lösungen im privaten Umfeld Ausschau gehalten wird. Wie beliebt mittlerweile gut ausgebildete Pflegekräfte, etwa aus Polen (http://privatecare24.de) sind, ist durch eine Vielzahl von Veröffentlichungen dokumentiert worden.

Das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern, da der Pflegekräftemangel in Deutschland auf absehbare Zeit nicht behoben sein wird und in Kombination mit den geschilderten finanziellen Herausforderungen die geschilderte Option umso interessanter erscheinen lässt.

Die Kosten im Fall einer Pflegebedürftigkeit werden niemals durch die gesetzliche Pflegeversicherung abgedeckt. Die traurige Wahrheit ist, dass nur ein wichtiger, aber niemals der gesamte Pflegeprozess finanziell durch die Ansprüche, die der Pflegebedürftige an die Pflegeversicherung hat und geltend machen wird, ausgegeglichen werden kann.

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