Seriöse Pflegekräfte aus Polen oder Tschechien?

Bei der wichtigen und viele Kenntnisse voraussetzenden pflegerischen Arbeit mit alten Menschen taucht nicht selten die Frage auf, wem man als Angehöriger in dem Dickicht pflegerischer Angebote und Bestimmmungen (Regelungen des im Ausländer-, Aufenthalts- und Zuwanderungsrechts) überhaupt trauen kann, insbesondere, wenn es um den Einsatz von ausländischen Pflegekräften geht.

Dabei ist klar: schwarze Schafe gibt es in dieser Branche nicht wenige und die gesetzlichen Grundlagen werden nicht selten missachtet. Insofern ist von immenser Bedeutung, dass man sich über in Frage kommende Unternehmen vorab informiert.

Es ist durchaus möglich und sinnvoll, im Rahmen der Eu-weit geregelten Dienstleistungsfreiheit Pflegekräfte durch seriöse Pflegeagenturen ermitteln zu lassen, vorausgesetzt, diese werden in Polen korrekt angestellt und versichert. Die Tätigkeit solcher entsendender Dienstleister unterscheidet sich durch die Legalisierung im Heimatland fundamental von durch Schwarzarbeit eingeschleusten und oft ausgenutzten Pflegern.

Sie sollten dazu im Angebot einer Firma aus dem Eu-Ausland eine dementsprechende Versicherung vorfinden, wie etwa im Fall einer Firma aus Polen, die schreibt,

Im Gegensatz zu vielen unserer Wettbewerber sind alle Pflegerinnen (…) nicht nur fest angestellt, sondern auch komplett versichert (… )neben der obligatorischen Sozialversicherung eine private Haftpflicht- und eine private Krankenversicherung. Letztere Versicherung hat den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass Ihre Betreuerin im Ernstfall auch in Deutschland einen Arzt aufsuchen kann, ohne dass für Sie weitere Kosten entstehen.“

Die Grenze bei der Tätigkeit dieser z.B. oftmals aus Polen stammenden Arbeitskräfte ist bei der Ausübung definitiv medizinischer Tätigkeiten erreicht. Selbst Pflegepersonal, das über entsprechende Kenntnisse und eine Qualifizierung verfügen würde, dürfte dies aktuell ohne Zusammenarbeit mit einem lokalen ambulanten Pflegedienst nicht tun.

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