Uwe Laue zur Pflegezusatzversicherung

Der Vorsitzende des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV), Uwe Laue, hat sich anlässlich der Jahrestagung des Verbandes positiv zu der Entwicklung der staatlich geförderten Pflegezusatzversicherung geäußert. Im Vergleich zur Zeit vor Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung zeige die Geschichte nach 1994 einen rasanten Anstieg der Verträge im Pflegezusatzbereich. So wurden 2013 mit Einführung der Förderpflege mehr Verträge in der Pflegeversicherung abgeschlossen als im gesamten Zeitraum von 1984-1994. Eine Zahl, die der PKV als Erfolg interpretiert.

Zur gesetzgeberischen Entwicklung bei der neuen Pflegereform äußerte sich der Verbandspräsident ambivalent. Die Notwendigkeit einer Ausweitung von Versicherungsleistungen in der Pflege wird gesehen und akzeptiert, zur Finanzierbarkeit gab es aber auch kritische Anmerkungen: die Umlagefinanzierung der gesetzlichen Pflegeversicherung komme angesichts des demographischen Wandels an ihre Grenzen, da sich die Zahl der Erwerbstätigen, die das Umlagesystem finanzieren müssen, in Zukunft weiter reduzieren werde.

Auch der geplante Aufbau des Vorsorgefonds wird aus Sicht der Versicherer die Finanzprobleme nicht lösen, da dafür der Umfang der anzusparenden Gelder schlicht nicht ausreiche. Hinzu kommt das Problem, dass eine staatliche Kapitalreserve immer auch Gefahr laufe, politisch zweckentfremdet zu werden.

Q: Verband der Privaten Krankenversicherung nimmt Stellung zu

http://www.versicherungsbote.de

 

Leave a Response